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Resilienz in Projekten

In den letzten Monaten begegnet mir der Begriff Resilienz ständig. Mal von der, mal von einer anderen Seite wird mir der Begriff um die Ohren gehauen. Doch was hat er mit Projekten zu tun?
Eine gute Frage: leider gibt es für Projektmanagement keine Definition. Suchen wir uns die am ehesten Passende:
“Resilienz (von lat. resilire ‚zurückspringen‘ ‚abprallen‘) oder psychische Widerstandsfähigkeit ist die Fähigkeit, Krisen zu bewältigen und sie durch Rückgriff auf persönliche und sozial vermittelte Ressourcen als Anlass für Entwicklungen zu nutzen. Mit Resilienz verwandt sind Entstehung von Gesundheit, Widerstandsfähigkeit und Selbsterhaltung. Das Gegenteil von Resilienz ist Verwundbarkeit.” (Wikipedia)”.
Es geht damit um die Menschen, die in Projekten aktiv sind, vorrangig um die Projektmacher. Projektleiter/ in und die Mitglieder des Projektkernteams unterliegen häufig Situationen, die sie seelisch negativ beeinflussen. Wir müssen lernen mit den Situationen umzugehen und unser seelisches Gleichgewicht zu behalten.
Wichtig ist es, dass jeder Mensch sich eine Wertewelt aufbaut, nach der er handeln kann. Daneben brauchen die Projektmacher Selbsterkenntnis über ihre Person. Hilft beides nicht, um alle negativen Situationen zu bewältigen, ist es notwendig auf Dritte zurück zu greifen (in manchen Branchen Supervision genannt).

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