DevOps-Lexikon: Lokales in Globales wandeln

Kennen Sie den Spruch: Wenn Siemens wüsste, was Siemens weiß? Er stammt aus der Zeit, als man über Content Management, Wissensmanagement und Lebenslanges Lernen die ersten Überlegungen machte.

Auch heute hat der Spruch noch Bestand.

Ein wichtiger Teil von DevOps ist es, Wissen allgemein zugänglich zu machen. Insbesondere das lokal erworbenen Wissen von Einzelnen soll der Allgemeinheit zur Verfügung stehen. Damit verbunden ist es, Arbeitsmethoden zu finden, die den Prozess unterstützen.

Lokales Wissen in globales umwandeln

Zu erst die Frage: Warum wollen wir lokale Entdeckungen in globale Verbesserungen umwandeln?

In vielen Situationen wie Meetings, Arbeitsprozessen, beim Experimentieren sammeln wir lokal Wissen. Meist bleibt es undokumentiert, wir nennen es impliziertes Wissen. Selbst wenn wir es dokumentieren lungert das Wissen auf Papier in Schränken oder digital auf Festplatten herum.

Aber es ist für gute Arbeit notwendig, wenn wir auf dieses Wissen zurück greifen können. So entstehen weniger Fehler, wir werden effizienter und schneller und sicherer in unsere Arbeit.

Damit kommen wir zur zweiten Frage: Wie stellen wir sicher, dass Wissen verteilt wird?

Wissen muss digitalisiert werden und allgemein zugänglich. Dafür gibt es diverse Unterstützung, angefangen bei einem Wiki bis zu spezialisierten Programmen.

Digitales Arbeiten und Lernen

Was neu hinzukommt ist die Nutzung dieses Wissen. Besonders spannend finde ich dabei Chatrooms mit Chat-Bots. Mittels der Chat-Bots werden automatisiert Antworten oder Arbeitsanweisungen für bestimmte Fragen erstellt. 

Weitere aktuelle Tools sind das freigegebene Quellcode-Respository indem nicht nur Quellcode, sondern auch das Wissen um das Projekt hinterlegt wird, die Automatisierung bereits vorhandener, standardisierter Software oder eine Community of Practice aufzubauen.

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