DevOps-Lexikon: Greenfield vs Brownfield

Irgendwann entschließen sich Menschen in einem Unternehmen DevOps auszuprobieren und sie wollen mit einer Wert-Kette oder mit einem Projekt beginnen. Die Frage, sollten wir auf einem Greenfield oder Brownfield beginnen, beantwortet dieser Post.

Diese Begriffe stammen ursprünglich aus der Stadtplanung und anderer Bauprojekte. Greenfield-Entwicklung bedeutet, »auf der grünen Wiese« anzufangen, während bei der Brownfield-Planung auf Industriebrachen zurückgegriffen wird, die eventuell mit Giftstoffen verseucht sind oder auf denen Sondermüll zu entsorgen ist. Bei der Stadtplanung können viele Faktoren die Greenfield-Projekte einfacher als die Brownfield-Projekte machen – es gibt keine bestehenden Strukturen, die erst entfernt werden müssen, und keine toxischen Materialien, die da nicht bleiben können.

Industrielles Brownfield

Brownfield

Brownfield wurde in der Softwareentwicklung 2008 von Hopkins und Jenkins eingeführt. Er beschreibt Probleme, die bei neu entwickelter Software auftreten, welche sich in ein bestehendes Software- und Architekturkonzept eingliedern müssen.

Greenfield

Im Gegensatz zur vollständigen Neuentwicklung (auch Greenfield-Entwicklung genannt) muss sich die Weiterentwicklung strukturellen Rahmenbedingungen beugen.

Im ersten Moment klingt das Greenfield als die einfachere Variante zu Beginn. Allerdings ist aber ein (einfaches) Brownfield für ein erstes Projekt sinnvoller, weil wir einen größeren Gewinn in der Arbeit darstellen können und damit mehr Menschen im Unternehmen für DevOps begeistern können.

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