DevOps-Lexikon: Erstellen eines gemeinsamen Builds von Produktions-, Test- und Entwicklungsumgebungen

Bisher habe ich Ihnen viel von Methoden und konzepten erzählt. Aber sicher sagen Sie sich jetzt, wie soll ich denn nun deployen. Wohin sollen alle Informationen meines Builds?

Darum habe ich den heutigen Blogeintag den Titel gegeben: “Automatisieren der Erstellung und Konfiguration von Umgebungen”.

Natürlich müssen wir uns an unsere Deployment Pipeline halten, aber bisher werden wir viele händisch erledigt haben.

Anstatt die Umgebung manuell zu erstellen und zu konfigurieren, können Sie die Automatisierung für eine oder alle der folgenden Aktionen verwenden:

  • Kopieren einer virtualisierten Umgebung (z. B. ein VMware-Image, Ausführen eines “Vagabund”-Skripts, Booten einer Amazon Machine-Image-Datei in EC2)
  • Erstellen eines automatisierten Environment-Erstellungsprozesses, der von “Bare Metal” ausgeht (z. B. PXE-Installation aus einem Baseline-Image)
  • Verwenden von Konfigurationsverwaltungstools “Infrastruktur als Code” (z. B. Marionette, Chef, Ansible, Salt, CFEngine usw.)
  • Verwenden automatischer Konfigurationstools für Betriebssysteme (z. B. Solaris JumpStart, red hat Kickstart, Debian preseed)
  • Zusammenstellen einer Umgebung aus einem Satz virtueller Bilder oder Container (z. B. Vagabund, docker)
  • Das Aufsetzen einer neuen Umgebung in einer öffentlichen Cloud (z. B. Amazon Web Services, Google App Engine, Microsoft Azure), Private Cloud oder andere PaaS (Plattform als Service, wie openstack oder Cloud Foundry, etc.)

Haben Sie oder Ihr DevOps Team alle Maßnahmen umgesetzt, haben alle Mitarbeiteer mehr Ruhe um ihre eigentlichen Aufgaben zu erfüllen.

Für kleine und mittelständische Unternehmen gibt es sogar Komplettlösungen auf Hosting-basis. Ein Beispiel ist das Angebot von Next Advise.

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