DevOps-Lexikon: Die Drei Wege

Im Standardwerk für DevOps “Projekt Phoenix”  werden die Drei Wege als zugrunde liegende Prinzipien vorgestellt, die die Verhaltensweisen und Muster bei DevOps erklären.

Der Roman zu DevOps

Der Erste Weg ermöglicht einen schnelleren Flow der Arbeit von links nach rechts – von der Entwicklung über Operations zum Kunden. Um den Fluss maximieren zu können, müssen wir die Arbeit sichtbar machen, unsere Batchgrößen und Arbeitsintervalle reduzieren, qualitativ hochwertig sein, indem wir verhindern, dass Fehler an die nächsten Arbeitsstationen weitergereicht werden, und kontinuierlich auf die globalen Ziele hin optimieren.

Der Zweite Weg ermöglicht den schnellen und kontinuierlichen Feedback-Fluss von rechts nach links bei allen Schritten unserer Wertkette. Das Feedback dafür müssen wir einfordern, damit Probleme kein zweites Mal auftreten bzw. damit sie sich schneller erkennen und beheben lassen. Dadurch sorgen wir schon an der Quelle für Qualität. Wir schaffen oder hinterlassen dort Wissen, wo es gebraucht wird, sodass wir immer sicherere Arbeitssysteme aufbauen, in denen Probleme gefunden und behoben werden, lange bevor ein katastrophaler Fehler eintreten kann.

Der Dritte Weg ermöglicht das Erstellen einer generativen, vertrauensvollen Kultur, die einen dynamischen, disziplinierten und wissenschaftlichen Ansatz zum Experimentieren und Eingehen von Risiken unterstützt und das firmenweite Lernen ermöglicht – sowohl durch Erfolge  als auch durch Fehlschläge. Zudem sorgen wir durch das kontinuierliche Beschleunigen unserer Feedback-Schleifen für immer sicherere Arbeitssysteme und können eher Risiken und Experimente eingehen, um schneller als unsere Konkurrenz zu lernen und im Markt erfolgreich zu sein. (vgl. Das DevOps-Handbuch, Gene Kim u.a. Seite 53ff)

Quelle: Das DevOps-Handbuch, Seite 54

Leave Comment

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.